Buenos Dias a todos!

Nachdem bei uns auch langsam der Alltag eingekehrt ist, kommt wie versprochen endlich der nächste Bericht!

Seit 2 Wochen arbeiten wir nun schon “richtig” hier in Independencia:

Die Kinder beim Pflanzen

Die Kinder beim Pflanzen

Unser Arbeitstag beginnt um 9 Uhr im Kindergarten San Francisco de Asis, der ein paar Häuserblocks vom Internat, und somit unserem Zuhause, entfernt ist. Unter Kindergarten versteht man hier jedoch ein bisschen was anderes als bei uns – er gleicht nämlich eher einer Art Vorschule, denn jeden Tag steht neben reichlich Spielen auch ein wenig Lernen und praktisches Arbeiten an. So werden verschieden Themengebiete, wie zum Beispiel Jahreszeiten, Zahlen oder Verkehrsmittel, näher besprochen und auch viel gemalt. Damit es nicht langweilig wird, lassen sich die Lehrerinnen meistens etwas Kreatives einfallen. So wurden zum Beispiel alte Plastikflaschen zu Schweinchenblumentöpfen umfunktioniert und beflanzt.

 

Wie bei jedem Fest gibt es natürlich auch reichlich Konfetti..

Wie bei jedem Fest gibt es natürlich auch reichlich Konfetti..

.. und wunderschön verzierte Torte!

.. und wunderschön verzierte Torte!

 

Und wenn mal die Ideen ausgehen, gibt es ja sowieso reichlich Aktionstage im Jahr.
So wurden zum Beispiel am “Dia del Estudiante”, dem 21. September, mit Torte, Tanz und tonnenweise Konfetti die Kinder gefeiert.

 

 

 

 

Nachmittags stehen dann für uns verschiedene Arbeiten im Centro Social an wie unter anderem sich um ankommende Gäste kümmern, die Schulglocke übernehmen, die im Centro lebenden Vögel versorgen oder die Internetsschüler bei Häkel- und Strickarbeiten (“Labores”) beaufsichtigen.
Bei letzterem konnten wir auch selbst noch einiges lernen. Nachdem die Schülerinnen erstmal verblüfft waren, dass wir so rein garkeine Ahnung von Stricken und Häkeln haben, zeigten sie uns sogleich wie’s funktioniert. Mal sehen, was von unseren (hoffentlich zahlreichen) Ergebnissen am Schluss denn überhaupt alles in den Koffer passen wird 😉
Und wenn wir mal zusammen frei haben, nutzen wir die Zeit, indem wir die atemberaubende Berglandschaft der Anden bei Wanderungen erkunden, auch wenn es sich anfangs wegen der dünnen Luft noch schwierig gestaltete. So gelangten wir auf Abkürzungen mit der Hilfe von Einheimischen, vorbei an Lamas und Stieren, zu wunderschönen Aussichtspunkten.

hh
Hasta luego

Adriana und Luzia